Ansiedlung von Farasis Energy als Chance für die Region

Vielen Dank an die Fraktion für die zur Verfügungstellung der Pressemitteilung.

Pressemitteilung der Fraktion SPD-Bündnisgrüne-FDP im Stadtrat Bitterfeld-Wolfen

Die Ansiedlung der Batteriefabrik der Firma Farasis Energy ist eine große Chance für die Stadt und die Region. Über 600 Industriearbeitsplätze entstehen allein in der ersten Ausbausstufe. Mit der Verlegung des Firmensitzes nach Bitterfeld-Wolfen und perspektivisch der Weiterentwicklung zum Forschungsstandort wird die teils momentan bestehende Ausprägung der lokalen Industrie als reine Werkbank und Produktionsstandort weiter aufgebrochen. 

In einer Einwohnerversammlung im Kulturhaus konnte man sich von den Verantwortlichen des Unternehmens viele Fragen im Detail beantworten lassen. Viele junge Bürgerinnen und Bürger zeigten großes Interesse an Farasis Energy als Arbeitgeber. Manch ein in Vorfeld verbreitetes Gerücht verlief aufgrund der Transparenz ins Leere.

Als Fraktion begrüßen wir die Ansiedlung in unserer Stadt. Sicherlich wird es bei einer solchen Großinvestition auch Stolpersteine geben, so z.B. verständliche Fragen zur Umsetzung der Erschließung in den Ortsteilen in unmittelbarer Nähe. Alle Beteiligten haben hier den Willen zu gemeinsamen, konstruktiven Lösungen bekundet.

Leider stimmte eine Fraktion im Stadtrat der Ansiedlung nicht zu und enthielt sich der Stimme bei einer der wichtigsten Entscheidungen der Legislatur. Offenbar war die ideologische Gegnerschaft gegenüber Elektromobilität doch von größerer Bedeutung als die Nutzung einer einmaligen Chance für die Region.

Wir werden als Fraktion die Ansiedlung weiterhin konstruktiv begleiten, an Zusagen erinnern und uns für einen Ausgleich der Interessen im Sinne der Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen.  Am Ende des Tages wird über den wirtschaftlichen Erfolg der Markt entscheiden. Wir wünschen dem Investor viel Erfolg im Wettbewerb.

Nicht zuletzt gibt es bei einer so großen Ansiedlung aber auch weitere Aufgaben für die Stadt zu erledigen. Hausaufgabe ist es maßgeschneiderte Angebote zu erstellen, um unsere Stadt für die vielen neuen Arbeiterinnen und Arbeiter auch als Wohnort attraktiv zu machen.

Christian Hennicke für die Fraktion SPD / Bündnisgrüne / FDP

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