Unsere Direktkandidat*innen zur Landtagswahl 2026

Sascha Greiner
Beruf: Selbständiger (Gründer Schultüten Werkstatt + Digital-, Marketing- und Webshop-Spezialist)
Wahlkreis 22 Köthen
vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Gemeinden Muldestausee, Stadt Köthen (Anhalt), Stadt Raguhn-Jeßnitz, Stadt Südliches Anhalt
Der 38-Jährige Greiner ist seit 2019 Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und engagiert sich seitdem aktiv in der Kommunalpolitik. „Als Köthener Stadtrat sehe ich oft, wie gute Ideen an den Grenzen der Kommunalpolitik scheitern“, sagt Sascha Greiner. „Viele Entscheidungen, die unsere Stadt und unsere Region betreffen, werden im Landtag getroffen. Ich will, dass unsere Region dort nicht nur mitgemeint, sondern mitgestaltet wird.“
Der Köthener lebt und arbeitet in der Region. „Ich kenne die Themen, die den Menschen auf der Seele liegen, nicht aus Berichten, sondern aus persönlichen Gesprächen und dem Alltag“, so der Direktkandidat. „Ich will Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass gute Lösungen nicht länger liegenbleiben, nur weil in Magdeburg andere Prioritäten gesetzt werden.“
Mit seiner Kandidatur möchte Greiner für eine Politik eintreten, die Haltung zeigt und ehrlich bleibt. „Ich kandidiere nicht, um Versprechen zu machen, die niemand einlöst“, betont er. „Wer klare Haltung und ehrliche Politik will, ist bei mir richtig.“

Luise Globig
Beruf: Erzieherin
Wahlkreis 23 Zerbst
vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Gemeinden Osternienburger Land, Stadt Aken (Elbe), Stadt Zerbst/Anhalt vom Landkreis Jerichower Land die Gemeinde Stadt Gommern
Der ländliche Raum braucht endlich die Aufmerksamkeit, die er verdient – und zwar dort, wo Entscheidungen getroffen werden.
Globig ist in Anhalt-Bitterfeld geboren und aufgewachsen. Beruflich engagiert sie sich als Erzieherin, politisch vor allem für Kinder, Jugendliche und Chancengerechtigkeit. „Wenn wir über Zukunft reden, müssen wir über die Jüngsten sprechen. Bildung muss überall verlässlich und modern sein – nicht nur in den Städten“, betont sie.
Zudem setzt sie eigene Erfahrungen als Nicht-Autofahrerin in politische Forderungen um: „Menschen ohne Führerschein dürfen nicht abgehängt werden. Bus und Bahn müssen endlich so ausgebaut werden, dass Mobilität unabhängig vom Geldbeutel und vom Auto möglich ist.“
Ein weiteres Herzensthema ist der Schutz der Elbe und ihrer Auenlandschaften. Als aktive Kanutin und durch ihr Engagement im Verein „Zerbst blüht auf“ macht Globig sich für Naturschutz und Artenvielfalt stark. „Unsere Region ist wunderschön und voller Natur – wir müssen sie bewahren und gleichzeitig so gestalten, dass Menschen hier gut leben können.“
Ihre politischen Schwerpunkte bündelt sie in einem klaren Anspruch: Mehr Beteiligung vor Ort. Globig will Menschen stärker einbeziehen, Entscheidungen transparenter machen und kommunale Strukturen stärken: „Ich möchte Politik zum Anfassen – gemeinsam gestalten statt über die Köpfe hinweg.“ Zugleich betont sie, dass starke Kommunen ein starkes Europa brauchen – denn viele Lösungen für ländliche Regionen entstehen durch europäischen Zusammenhalt und Förderung.
Mit der Aufstellung von Luise Globig gehen Bündnis 90/Die Grünen in Wahlkreis 23 mit einer authentischen, engagierten und nahbaren Kandidatin in den Wahlkampf, die die Herausforderungen ihrer Region aus eigener Erfahrung kennt – und verändern will.

Janina Hampel
Beruf: Dipl.-Lebensmittelchemikerin
Wahlkreis 28 Bitterfeld-Wolfen
vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Gemeinden Stadt Bitterfeld-Wolfen, Stadt Sandersdorf-Brehna, Stadt Zörbig
40 Jahre jung, Mutter von zwei Kindern, Diplom-Lebensmittelchemikerin, Vereinsmensch und fest verwurzelt in Sandersdorf-Brehna: Ich kandidiere für den Landtag von Sachsen-Anhalt, weil ich daran glaube, dass unsere Region viel mehr kann, als oft über sie erzählt wird.
Anhalt-Bitterfeld ist nicht abgehängt.
Wir haben engagierte Menschen, starke Industrie, wunderschöne Landschaften, lebendige Vereine und enormes Potenzial. Was oft fehlt, ist nicht der Wille — sondern bessere Verbindungen: zwischen Orten, zwischen Generationen und zwischen den Menschen selbst.
Ich möchte Politik machen, die zuhört, verbindet und konkret verbessert.
Dazu gehören für mich:
- starke Dörfer und lebenswerte Städte
- bessere Bus- und Bahnverbindungen
- sichere Arbeitsplätze in der Region
- gute Schulen und moderne Bildung
- echte Treffpunkte für Gemeinschaft, Kultur und Sport
- eine starke Demokratie, die vom Miteinander lebt
Besonders wichtig ist mir dabei der respektvolle Austausch.
Wir kommen als Gesellschaft nur weiter, wenn wir wieder mehr miteinander reden statt übereinander.
Als Qualitätsmanagerin in der chemischen Industrie kenne ich Verantwortung, strukturiertes Arbeiten und komplexe Prozesse. Gleichzeitig erlebe ich als Mutter, Ehrenamtliche und Vereinsvorsitzende jeden Tag, was die Menschen vor Ort wirklich bewegt.
Ich möchte zeigen, dass bündnisgrüne Politik auch im ländlichen Raum Antworten geben kann: pragmatisch, nahbar und mit Blick auf die Zukunft.
Für meine Kinder wünsche ich mir ein Sachsen-Anhalt, das offen, solidarisch und mutig bleibt.
Ein Land, das Chancen schafft — und Menschen zusammenbringt.
Dafür kandidiere ich.